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Impressionen

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Feel the Gospel...
Donnerstag, 12. Juni 2008


DSC_0295.JPG Wer bei der Internetsuchmaschine Google den Begriff „Gospel“ eingibt erhält ca. 90,5 Millionen Treffer. Das zeigt, dass das Interesse an dieser Musik, die religiöse Inhalte mit Lebendigkeit und Authentizität verbindet, immer größer wird.

Wir sind SängerInnen und Instrumentalisten, die Spaß am Musizieren und Freude am Evangelium haben. Wir verbinden unseren Glauben mit unserer Musikalität, mit der Freude in und an der Gemeinschaft. Mit Rhythmus und dem Lebensgefühl des Gospels begeben wir uns immer wieder gemeinsam auf die Suche nach Gott, dem Leben und nach uns selbst...

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Was macht die Faszination des Gospels nun eigentlich aus?

Die Menschen suchen unablässig nach etwas, das Freude macht, Geborgenheit bietet und dem Leben einen Sinn gibt. Ein bekanntes Gospellied heißt “Lay your burdens down“, zu deutsch “lege deine Last nieder“. Gospel stellen demnach eine Möglichkeit dar, sich aus der Zeit, dem Alltagstrubel auszuklinken und Stress bzw. Probleme abzulegen – zumindest für eine gewisse Zeit. Doch damit nimmt man - bewusst oder unbewusst - die religiöse Botschaft wahr. Selbst das stillste, unscheinbarste Mäuschen wird zur Stimmungsrakete, geht aus sich heraus, klatscht und zeigt seine Freude, wenn es Gospel hört. Die Faszination der Gospelmusik ist doch damit quasi erwiesen.

 

Forschungen haben gezeigt, dass es keinen Menschen gibt, der nicht singen kann. Es ist eine Eigenschaft, die uns mit in die Wiege gelegt wurde. Also ist im Grunde auch jeder in der Lage Gospel (mit)zusingen. Man muss nur in sich hineinhören und sich für diese Art von Musik öffnen wollen. Es ist wichtig, dass das Singen Spaß macht. ...und man braucht dafür keine Gesangsausbildung. Auch das macht die Faszination des Gospel aus.

 


 

DSC_0302.JPG Welche Botschaft senden Gospel?

Es ist die Freude und die Urwüchsigkeit der Musik, die mit “Body, voice and soul „ – also mit Körper, Stimme und Seele - erfasst werden. Gospel geben Hoffnung, Trost, Zuversicht und Stärke. Die Verbindung von Text und Musik fördert eine befreiende Botschaft zutage, die da lautet: “Hab keine Angst vor dem Leben. Gott und sein Sohn Jesus sind bei dir, du kannst deine Last bei ihnen ablegen.“ Es ist das Mutmachende, Lebendige und das einfach Verständliche, das die Menschen mitreißt.

 

Nun könnte jemand den Einwand bringen, dass die Vielzahl der Gospel in englisch verfasst worden sind. Was ist also mit den Zuhörern, die nicht so sehr oder gar nicht der englischen Sprache mächtig sind? Sie verstehen doch überhaupt nicht die Botschaft der Lieder? Sind für diese die Gospel dann immer noch so faszinierend? Die Antwort darauf lautet eindeutig JA! Erfahrungen zeigen, dass es in erster Linie darauf ankommt die Inhalte der Lieder mit Hilfe der Musik in die Seele zu transportieren. Das heißt: Gospelmusik ist vordergründig eine Sache des Gefühls und nicht des Verstandes. Denn die Einheit aus Rhythmus und Evangelium – gepaart mit Authentizität, d. h. sich selbst treu, glaubwürdig, echt zu sein - vermitteln die Liedinhalte eindeutig. Gospel bedeutet Feeling. Victor Hugo [1802-1885]; französischer Dichter der Romantik, sagte einmal: "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann, und worüber zu schweigen unmöglich ist." Gospel sind ein beredtes Beispiel dafür...

Darüber hinaus werden in unseren Konzerten die Botschaft der Lieder kurz erklärt, ohne missionarisch zu wirken. Christ zu sein ist etwas ganz persönliches. Was Gott mit Menschen macht ist ein individueller Prozess. Wir möchten in erster Linie Impulse, Denkanstöße geben und nicht aus der Bibel zitieren. Und dafür nutzen wir unsere Fähigkeit, Musikalität und Glauben miteinander zu vereinen.

 



IMG_6501.JPG Mit welchen Erfahrungen verlassen Menschen unsere Konzerte?

Begeistert und glücklich, aber auch nachdenklich, denn es ist etwas mit ihnen passiert. Die Musik hat sie – unabhängig von ihrem Alter - aus dem Alltag entführt, ihren Blickwinkel verändert. Durch diese musikalische Reise in die (gedankliche) Freiheit konnten sie wieder Kraft tanken und neue Sichtweisen entwickeln für die tagtäglichen Herausforderungen.

S.C.