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Impressionen

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Spurweitenwechsel
Sonntag, 18. April 2010

Ein Kommentar unserer Ingrid Eifrig zum Probentag am 27.2.2010 

 

Sieben Stunden Probe? Aber das ist doch anstrengend! Doch ein „geübter“ Projektchor-Sänger steckt das locker weg... Zumindest zum Probentag am 27. Februar ist dies so der Fall.

Früh, kurz vor zehn. Die Wiedersehensfreude ist groß, man spürt die Aufbruchsstimmung. Der Projektchor begibt sich auf eine Entdeckungsreise... eine Wiederentdeckungsreise. Wir entdecken die Gemeinschaft, die neuen Lieder, die Freude an der modernen Musik wieder.

Vor nicht ganz zwei Jahren fing es an. Die erste gemeinsame Probe in Gera... Viel Bangen und Vorbereitungen im Vorfeld, viel Arbeit in der Probe, ein ehrgeizig ausgewähltes Repertoire, Sänger, die noch nie zusammen sangen, Dirigenten, die noch nie zusammen dirigierten.

Diesmal ist es etwas anders. Aber nur etwas! Natürlich ist man routinierter, natürlich hat man gemeinsam schon Konzerte gestaltet und einige Ziele erreicht, natürlich kennt man "seinePappenheimer“. Aber nicht alles ist Routine, nicht alles kann an das Vorhandene und Bekannte angeknüpft werden.

Vieles hat einen ähnlichen Rahmen, doch der Inhalt ist neu: Große Pläne für die nächsten Konzerte, jede Menge organisatorische Hinweise, aber ein völlig neues Repertoire und viele neue Sänger. Es muss sich alles wieder zusammenfügen. Es ist ein bisschen wie bei einem Zug, der auf eine Strecke mit anderer Spurweite geschickt werden soll.

Was macht man denn in 7 Stunden Probe? Abgesehen von den Pausen (vielen Dank an alle „Verpfleger“) ist das ganzklar: üben! Aber zuerst ist das Organisatorische und die Vorstellung der neuen Lieder dran. Später geht es mit den Registerproben los. Danachgemeinsam singen, Lieder auseinandernehmen und wieder zusammensetzen, über das Gelingen und Effektivität freuen, Spaß am Singen haben. So kannman die Vielfalt der Probe in aller Kürze zusammenfassen.

Die Lieder, die wir erarbeiten, sind mal gefühlvoll, mal fetzig; mal lyrisch, mal rockig; mal zart, mal gewaltig. Sie gehen ins Ohr, sie gehen ins Herz, sie machen Freude. Welche Lieder? Das wird natürlich noch nicht verraten. Aber eins steht fest: Das erste Konzert ist schon am 2. Mai, da wird dasGeheimnis gelüftet.

Als Fazit zitiere ich gern einen Kommentar vonunserer Homepage, der nach dem allerersten gemeinsamen Probentag im April 2008 entstand: „dass man so locker miteinander kann und dabei mehrerreicht, als bei einer disziplinierten Probe und vor allem nach 8 Stunden probe besser gelaunt ist, als vorher, dass hat ich echt noch nie“. Ich freue mich, dass es auch diesmal wieder auf diese Weise geklappt hat und hoffe, dass nicht nur ich dieser Meinung bin.